OT IT Integration:
Werksprozesse mit Live-Daten steuern
OT-Livedaten in gesteuerte Betriebsabläufe überführen, transparent dokumentiert, ohne Medienbruch.
OT IT Integration liefert in vielen Werken bereits Live-Daten. Im Tagesgeschäft entscheidet trotzdem oft noch die Koordination darüber, wer prüft, wer freigibt, was bei überschrittenem Schwellwert folgt und wo das belegbar ist.
Der Task Manager koppelt OT-Livedaten an modellierte Betriebsprozesse und steuert den Ablauf: Start manuell oder per Trigger, automatische Schritte auf Properties und Aktionen, Verzweigung nach Freigaben, tabletgeführte Prüfaufgaben, alles in einer Protokollkette.
Daraus entsteht ein digitaler Zwilling Produktion (Living Digital Twin) auf zwei Ebenen: Anlage/Linie und Produkt, fortgeschrieben entlang der Zeitreihe an relevanten Prozesspunkten. Auch Robotik lässt sich einbinden, sofern sie als Plattformaktion modelliert ist. Der Task Manager führt den Betriebsablauf; Roboter- und SPS-Programmierung bleiben auf Geräteebene.
doubleSlash hat für ein internationales Unternehmen in der Chemieindustrie eine Lösung konzipiert, entwickelt und in die bestehende werksnahe IoT-/OT-Plattform integriert.
Interessiert, was für Ihr Unternehmen möglich ist? Sprechen wir darüber.
Warum OT IT Integration allein Werksprozesse selten trägt
Nach der Konnektivität stellt sich die Frage nach dem Schichtbetrieb:
- Was passiert mit den Daten im Schichtbetrieb?
- Wer führt Prüf- und Freigabeschritte aus, und wie werden Antworten erfasst?
- Wer steuert den nächsten Schritt, und wer sieht die Ausführung?
- Wo liegt die auditierbare Dokumentation?
Das Unternehmen nutzt eine integrierte OT-Plattform (Anlageninformationen, Properties, Aktionen). doubleSlash hat den Task Manager ergänzt: Er verbindet diese Datenbasis mit BPMN-Betriebsabläufen und führt Freigaben, Folgeschritte und Anlagenaktionen aus dem Prozess heraus.
Ergebnis: Betrieb und Qualität sehen Status, Live-Werte, nächste Schritte und Verantwortliche. Der Task Manager führt Instanzen, triggert Schwellwert-Reaktionen und setzt den Fluss nach dokumentierten Entscheidungen fort.
Digitaler Zwilling in der Produktion: Anlage/Linie und Produkt werden entlang der Zeitreihe synchron fortgeschrieben und bleiben in derselben Datenwelt verbunden.
Rahmen und Anforderungen
Das Unternehmen steht für heterogene Anlagenlandschaften, standortübergreifende Steuerung und hohe Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Nachvollziehbarkeit.
Der Task Manager macht aus der OT-Datenbasis steuerbare Betriebsprozesse: Messwerte, Schwellwerte und Anlagenaktionen greifen mit menschlichen Freigaben ineinander. Die SPS/PLC bleibt für die Anlagenautomatisierung zuständig. Der Task Manager lenkt die betrieblichen Abläufe (Start, Verzweigung, Aktion, Stopp) und sichert Governance ab.
Wenn OT IT Integration Daten liefert, skalieren Betriebsprozesse oft nicht mit
Typisch für CIOs, IoT-, Werks- und Qualitätsverantwortliche: Die OT IT Integration liefert Daten. Operativ wird trotzdem koordiniert wie früher.
- Freigaben und Checklisten laufen weiter über E-Mail, Excel oder Insellösungen.
- Schwellwerte lösen keine standardisierten Folgeprozesse aus.
- Schichtkoordination und Abstimmungsaufwand steigen mit der Anlagenzahl.
- Audit und QA rekonstruieren Entscheidungen nur aufwendig ("Wer hat wann was bestätigt?").
- Betriebswissen sitzt in Köpfen; generische Workflow-Tools kennen Properties und Anlagenaktionen nicht.
- Der digitale Zwilling Produktion bleibt Modell oder Dashboard ohne durchgängige Zeitreihe aus Freigaben und Protokollen.
Folge: Datensilos trotz IoT, fragmentierte digitale Zwillinge und Prozesse, die mit der Anlagenkomplexität nicht mithalten.
Betriebsprozesse direkt auf der OT-Datenbasis
doubleSlash hat den Task Manager als Prozesskomponente der OT IT Integration an die OT-Datenbasis (bill-X ActiveDB) angebunden:
Prozessverantwortliche
- BPMN-Abläufe definieren, versionieren, priorisieren
- Trigger konfigurieren
Schicht- / Produktionsleitung
- Instanzen überwachen
- Zuständigkeiten steuern
- Referenzmaterial pflegen
Produktionsmitarbeitende
- Aufgaben am Tablet bearbeiten
- Schritte mit dokumentierten
- Antworten abschließen
Anforderungen:
- aktive Steuerung (Start, Verzweigung, Anlagenaktionen)
- automatisierte und manuelle Schritte im selben Ablauf
- Pflege durch Fachrollen ohne volle IT-Release-Kette
- rollenbasierter Zugriff und Protokollierung.
Vorgehen:
Priorisierung der Abläufe, Prozessdesign und PoC, Integration, Rollout mit Enablement, schrittweise Erweiterung im Betrieb.
Was sich im Betrieb verändert
Die Lösung adressiert operative Risiken durch unsichere Ausführung:
Procedure Compliance
Wissenssicherung
Koordination
Steuerung
Transparenz
Digitaler Zwilling Produktion
Audit und QA
Für Entscheider (Operations, Werksleitung, IoT/OT, Qualität) bedeutet das konkret:
- aktive Betriebsführung
- einheitliche Ausführung kritischer Abläufe
- schnellere Einarbeitung
- weniger Schichtkoordination
- schnellere Audit-Vorbereitung
- planbarere Serviceabläufe auf Live-Daten
- ergänzend zu Remote Access
Typische Anwendungsmuster
- Prüf- und Freigabeprozesse
Prüfung vor Anlagenaktion mit Antwortoptionen und Anhang; das Ergebnis steuert die Verzweigung, etwa Freigabe zur Aktion oder Ablehnung zur Eskalation. Ereignisgesteuerte Reaktionen
Schwellwert oder Zeitplan startet die Instanz und weist sie dem definierten Ablauf zu.Datengetriebene Aktionen im Fluss
Automatische Schritte lesen oder setzen Properties oder lösen Aktionen aus, zum Beispiel einen Roboterschritt nach Freigabe. Linien- und Produkt-Twin werden in derselben Instanz zeitstempelgenau fortgeschrieben.
- Robotik in Betriebsprozessen
Roboteraktionen über das Plattform-Aktionsmodell im BPMN-Ablauf, verknüpft mit manuellen Freigaben, in einer Prozessinstanz und Audit-Kette. Digitaler Zwilling Produktion: Anlage und Produkt in der Zeitreihe
Ausgeführte Prozessschritte ergänzen die Zeitreihe von Linie und Produkt im Living Digital Twin.Transparenz für Betrieb und Governance
Schichtleitung sieht laufende Instanzen, Produktion arbeitet die Queue ab, und abgeschlossene Läufe bleiben für Audit abrufbar.
Funktionen im Überblick
Prozesskatalog
Modellierung nach BPMN 2.0
Tablet-Ausführung
Referenzmaterial und Wissensloop
Trigger auf Live-Daten
Orchestrierung und Steuerung
Monitoring
Sicherheit
Ganzheitliche Umsetzung
- Konzeption und Prozessdesign
Priorisierte Abläufe vom Workshop bis zum PoC. - OT IT Integration in IoT-/OT-Plattformen
Anbindung an Properties, Aktionen und Trigger; übertragbar auf vergleichbare Architekturen (Azure IoT, AWS IoT, ThingWorx u. a.).
- Rollout und Enablement
Rollen, Governance und Befähigung der Fachrollen. - Erweiterung und Betrieb
Weitere Abläufe ausrollen und im Betrieb weiterentwickeln.