Professionelles Update Management für IoT-Geräteflotten – von OTA-Kampagnen bis zum auditierbaren Flottenbetrieb

Sie suchen eine Lösung, um Software- und Sicherheitsupdates über tausende Geräte hinweg zentral zu steuern – mit Wellen, Rollback und Nachweisen für Audits? Oder Ihre Flotte wächst und Anbindung, Betrieb und Compliance lassen sich nicht mehr manuell skalieren? Device & Update Management adressiert beides.

Update Management ist das Kernelement – ergänzt um Device Management, Remote Access, Alerting und Compliance in einer integrierten Lösung – abgestimmt auf Ihre Gerätelandschaft und Integrationsanforderungen, als Komplett-Lösung oder Integration in Bestandssysteme.

 

Software- und Sicherheitsupdates steuern Sie zentral und rollen sie kontrolliert über Zielgruppen und Wellen aus – per SSO-fähiger Web-Oberfläche, regelbasierter Rollout-Steuerung und lückenlosen Audit-Trails. Die Lösung lässt sich in der Cloud, On-Premise oder hybrid betreiben – abgestimmt auf Ihre IT-/OT-Landschaft und Compliance-Anforderungen.

 

Luca Lutsch Porträt
Die Implementierung des Update Managers hat unsere Fähigkeit, Updates effizient und sicher zu verteilen, erheblich verbessert. Dank dieser Lösung können wir alle unsere vernetzten Systeme global auf dem neusten Stand halten. Das verbessert die Benutzererfahrung, Sicherheit und steigert dank neuer Funktionen der ausgerollten Software die Leistungen unseres Produkts. – Luca Lutsch, Product Owner bei ZEISS Microscopy
Ausgangslage

Wenn die Flotte wächst, skalieren manuelle Prozesse nicht mit

Vernetzte Geräteflotten wachsen schneller als die Fähigkeit, sie manuell zu betreiben.

Viele Hersteller und Betreiber kennen diese Situation:

  • Gerätestatus, Softwarestände und Störungen sind nicht zentral sichtbar – kein belastbarer Überblick über die Flotte.
  • Heterogene Gerätetypen, Protokolle und Plattformen führen zu Insellösungen und hohem Integrationsaufwand.
  • Provisionierung und Onboarding laufen uneinheitlich – Geräte werden nicht konsistent, sicher und skalierbar in Betrieb genommen.
  • Updates lassen sich nicht gezielt, wellenweise und mit Rollback ausrollen; Abhängigkeiten und Rollout-Fenster erhöhen das Ausfallrisiko.
  • Fernwartung ist unsicher oder nicht protokolliert – Vor-Ort-Einsätze bleiben teuer.
  • Grenzwerte, Ausfälle und Sicherheitsvorfälle werden zu spät erkannt; regelbasierte Eskalationen fehlen.
  • Kein vollständiger Software-Überblick im Feld – Schwachstellenmanagement und CRA-konforme Dokumentation sind kaum möglich.
  • Nachweise für CRA und NIS2 – Patches, Zugriffe, Softwarestände – sind lückenhaft oder nicht auditierbar.


Die Folge: steigender Betriebsaufwand, wachsende Compliance-Lücken, höhere Cyber-Risiken im Feld und reaktives Vorgehen statt planbarem Flottenbetrieb.

Die Lösung

Eine integrierte Lösung –
Update Management im Zentrum

Im Mittelpunkt steht Update Management: OTA-Kampagnen mit Wellenstrategie, Zielgruppensteuerung, Rollback und auditierbarer Historie. Darum herum bündelt Device & Update Management alles, was sicherer Flottenbetrieb braucht – Inventar und Onboarding, Remote Access, Alerting und Compliance entlang des Geräte-Lebenszyklus.

Statt Individualentwicklung von null setzen doubleSlash und Sie auf bewährte Lösungsbausteine und erprobte Referenzarchitekturen aus Industrieprojekten – angepasst an Ihre Gerätelandschaft und integrierbar in ThingWorx, Azure IoT, AWS IoT, Mender.io und weitere Systeme. Mender.io kann dabei als Update-Backend in der Flotte dienen: doubleSlash orchestriert und steuert Updates über die zentrale Oberfläche – und integriert Mender, statt es bei bestehendem Einsatz zu ersetzen.


Typischer Ablauf in der Praxis:

  1. Geräte sicher onboarden und im Inventar führen.
  2. Software- und Sicherheitsupdates per OTA ausrollen – mit Wellen, Rollback und dokumentierter Historie.
  3. Flotte überwachen, Störungen früh erkennen, bei Bedarf kontrolliert remote unterstützen.
  4. Betrieb und Änderungen für Audits und Compliance nachvollziehbar machen.

Noch keine Geräte angebunden? Device Connectivity ist der erste Schritt.

Nutzen

Was Sie gewinnen

Kürzere Time-to-Patch:

Gesteuerte OTA-Kampagnen ersetzen wochenlange manuelle Einzelpflege. Security-Updates lassen sich in definierten Wellen über die Flotte ausrollen – statt jedes Gerät einzeln vor Ort zu versorgen. Bei ZEISS Microscopy werden so mehr als 5.000 Mikroskope weltweit zentral versorgt.

 

Weniger Vor-Ort-Einsätze:

Schnellere Fehlerbehebung durch Remote Support und zielgerichtete Alarme – kürzere Mean Time to Repair. In etablierten Remote-Service-Setups entfallen häufig die meisten Vor-Ort-Termine für reine Software- und Konfigurationsthemen.

 

Betrieb flexibel wählen:

Cloud, On-Premise oder Hybrid – die Architektur richtet sich nach Ihren Vorgaben zu Datenhoheit, Latenz und Compliance, nicht nach einem festen Deployment-Modell.

Transparenz:

Zentrale Sicht auf Geräte- und Softwarestände, Kampagnenstatus und Risiken in der Flotte – Standardisierung statt verstreuter Einzellösungen.

 

Compliance:

Koordiniertes Ausliefern von Updates und dokumentierte Nachweise für CRA – inklusive Unterstützung bei Melde- und Nachweispflichten als Prozess-Setup.

 

Sicherheit by Design:

Protokollierung, Rollen- und Rechtemodell, Verschlüsselung, Signaturprüfung und Patch-Management als Standard – nicht als nachträgliche Reparatur.

 

Tempo:

Bewährte Lösungsbausteine und erprobte Referenzarchitekturen statt Individualentwicklung von null – belastbarer Betrieb schneller erreicht.

Funktionen

Was Device & Update Management leistet

Update Management ist der Kern – die übrigen Bereiche machen sicheren, skalierbaren Flottenbetrieb erst praktikabel. Je nach Ausgangslage und Anforderungen kombinieren wir die relevanten Bausteine – nicht jedes Vorhaben braucht alle Funktionen von Anfang an.

Komplett oder integriert

Zwei Wege in die Umsetzung

Gleiche Zielsetzung, unterschiedliche Integrationstiefe

Beide Wege sind Einstiegspunkte in eine gemeinsame, individuelle Umsetzung – keine fixen Produktpakete.

Welche Funktionen (Update Management, Device Management, Remote Access, Alerting, Compliance) konkret realisiert werden, entsteht im Bedarfsgespräch.

Statt Individualentwicklung von null bringen wir bewährte Lösungsbausteine und erprobte Referenzarchitekturen aus Industrieprojekten mit – für OTA-Kampagnen, Flottenbetrieb, Remote Access und Compliance.

Was passt, wird übernommen.
Was nicht passt, wird angepasst.

 

Komplett-Lösung

Gemeinsam bauen wir Ihre Device- & Update-Management-Lösung – mit bewährten Lösungsbausteinen und Referenzarchitekturen als Grundlage, abgestimmt auf Ihre Gerätelandschaft, Ihre Prozesse und Ihre Compliance-Anforderungen.

Anfragen

Integration in Bestandssysteme

Haben Sie bereits IoT-Plattformen, Update-Systeme oder Remote-Access-Tools im Einsatz? Wir integrieren und orchestrieren – mit fertigen Konnektoren und erprobten Integrationsmustern, ohne das zu ersetzen, was bereits funktioniert.

Anfragen

CRA und NIS2:
Updates nachweisbar machen

Der Cyber Resilience Act verlangt von Herstellern vernetzter Produkte regelmäßige Sicherheitsupdates und deren Dokumentation. NIS2 ergänzt Anforderungen an Security-Prozesse und Nachweisführung. Ohne zentrales Inventar, kontrollierbare OTA-Prozesse und protokollierte Remote-Zugriffe lassen sich diese Anforderungen im Feld nicht praxisnah erfüllen.

Device & Update Management adressiert das mit koordiniertem Update-Ausrollen, lückenloser Dokumentation, Transparenz über Softwarestände und Reporting-Artefakten für Audits. doubleSlash liefert technische und organisatorische Umsetzungshilfen – keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Post-Market Surveillance

Vorfälle im Feld einordnen und nachweisbar schließen

Post-Market Surveillance verlangt dafür belastbare Gerätedaten – und die Fähigkeit, betroffene Geräte, Softwarestände und Maßnahmen schnell zu identifizieren. Besonders relevant ist das in der Medizintechnik (MDR) und im Maschinen- und Anlagenbau (ISO-gestützte Qualitäts- und Risikomanagementsysteme).

Hersteller vernetzter Produkte müssen Geräte nach dem Markteintritt systematisch beobachten: Meldungen und Signale aus dem Feld erfassen, Vorfälle einordnen, Ursachen klären und Korrekturmaßnahmen nachvollziehbar umsetzen.


Device & Update Management liefert die technische Grundlage entlang dieses Ablaufs:

  1. Feldbeobachtung 
    Inventar, Status und Softwarestände zentral führen – welche Geräte und Versionen sind im Markt.
  2. Vorfall-Eingang und Signale 
    Störungen, Grenzwerte und Meldungen über Monitoring und Alerting früh sichtbar machen.
  3. Technische und regulatorische Einordnung 
    Mit Gerätehistorie, Konfiguration und Remote Access Vorfälle prüfen und einstufen – Grundlage für Kritikalität und nächste Schritte.
  1. Traceability und Korrektur 
    Betroffene Geräte und Versionen eingrenzen; Sicherheits- und Funktionsupdates als gesteuerte OTA-Kampagne ausrollen – inkl. Wellen, Rollback und dokumentierter Historie.
  2. Nachweis und Verbesserung 
    Audit-Trails und Reporting für CAPA, Audits und kontinuierliche Verbesserung – anschlussfähig an bestehende QMS- und Compliance-Prozesse.

So wird Post-Market Surveillance nicht zur nachträglichen Dokumentation, sondern zum durchgängigen Betriebsprozess – von der Feldbeobachtung bis zur nachweisbaren Korrekturmaßnahme.

Fragen & Antworten

Grundlagen und Einordnung

Problem, Nutzen und Relevanz


Funktionen, Technik und Betrieb


Umsetzung und Zusammenarbeit


Compliance und Regulatorik

Demo und Beratung anfragen