Zwei Personen in einer Maschinenbauhalle prüfen per Tablet ein Industriegerät; Keyvisual zur CRA-Readiness im Maschinenbau.

CRA Readiness nachrüsten, Bestandsmaschinen weiterbetreiben

Nachweis- und Updatefähigkeit nachrüsten statt Maschinen ersetzen

Ihre Maschinen laufen noch viele Jahre beim Kunden. Doch sind sie auch für die neuen Cybersecurity-Anforderungen gerüstet? Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) steigen die Anforderungen an Softwaretransparenz, Schwachstellenmanagement und Security Updates – und die Verantwortung dafür liegt beim Hersteller. Viele Bestandsmaschinen wurden dafür nicht ausgelegt. Gleichzeitig sind Maschinenersatz oder ein grundlegendes Redesign der Steuerung wirtschaftlich kaum realistisch.

Unsere Brownfield-Lösung schließt diese Lücke: Sie ergänzt bestehende Maschinen um die notwendige Nachweis- und Updatefähigkeit – ohne Maschinenersatz. CRA Readiness entsteht dabei aus einer Hand, von der Gap-Analyse über das Retrofit am Edge bis zum Update Management.

 

  • Nachweise, die im Audit tragen: SBOM, Audit-Trails und Patch-Dokumentation entstehen im laufenden Betrieb und senken das Haftungsrisiko als Hersteller
     
  • Bestand wirtschaftlich nachrüsten: Updatefähigkeit und Security ergänzen, Investition und Lieferfähigkeit sicher
     
  • Serviceaufwand senken: Security Updates zentral über die Flotte ausrollen, statt für jede Maschine einen Techniker vor Ort zu schicken
     
  • Risikoarm starten: Lücken, technische Optionen und Aufwand für eine repräsentative Maschine klären – als belastbare Grundlage für die Entscheidung über den Flotten-Rollout
     
Luca Lutsch Porträt
Die Implementierung des Update Managers hat unsere Fähigkeit, Updates effizient und sicher zu verteilen, erheblich verbessert. Dank dieser Lösung können wir alle unsere vernetzten Systeme global auf dem neusten Stand halten. Das verbessert die Benutzererfahrung, Sicherheit und steigert dank neuer Funktionen der ausgerollten Software die Leistungen unseres Produkts. – Luca Lutsch, Product Owner bei ZEISS Microscopy

Wenn CRA-Anforderungen auf die Realität im Maschinenbau treffen

Der Cyber Resilience Act macht Cybersecurity zu einer Aufgabe über den gesamten Produktlebenszyklus. Für Maschinenbauer entsteht Handlungsbedarf insbesondere dort, wo Transparenz über Software, Schwachstellen und Updates heute noch nicht durchgängig gegeben ist:

 

  • Softwarekomponenten und Schwachstellen müssen über den Lebenszyklus beherrschbar sein – mit nachvollziehbaren Prozessen und belastbaren Nachweisen
  • Bei vielen Bestandsmaschinen fehlt die technische Basis dafür – ein Redesign der Steuerung oder Maschinenersatz ist jedoch wirtschaftlich keine Option
  • Security Updates müssen zuverlässig in die installierte Flotte gelangen – auch über heterogene Maschinen- und Softwarestände hinweg

  • Manuelle Updates vor Ort binden Servicekapazität und skalieren nicht über hunderte oder tausende Maschinen

 

Dieser Text ist keine Rechtsberatung. Fristen und Betroffenheit im Einzelfall mit Fachberatung klären.

  • Neue Maschinen müssen für die CRA-Anforderungen ab 2027 vorbereitet werden – von Softwaretransparenz und Schwachstellenmanagement bis zur sicheren Updatefähigkeit
  • Kunden und Auditoren fordern schon heute SBOM, Security Questionnaire und dokumentierte Patch-Prozesse – ohne diese Nachweise bleibt das Haftungsrisiko beim Hersteller
  • Neue und bestehende Maschinen sollten nicht in getrennten Security-Welten enden – gefragt ist ein skalierbarer Ansatz für Produkt und Flotte

CRA Readiness als Gesamtweg:
Retrofit, Nachweise, Updates

Wir unterstützen Maschinen- und Anlagenbauer dabei, bestehende Brownfield-Maschinen zu sicheren, updatefähigen und CRA-ready Produkten mit digitalen Elementen weiterzuentwickeln, ohne kostenintensiven Maschinenersatz.
 

Der Cyber Resilience Act spricht von Products with Digital Elements (PDE): Maschinen, in denen Software und Konnektivität zum Produkt gehören.

Drei Bausteine gehören zusammen:

  1. Brownfield-Retrofit am Edge: 
    sichere Anbindung und Protokoll-
    übersetzung nach OPC UA oder MQTT mit Partner-Hardware von secunet oder Eurotech
  1. Device-, OTA- und
    Update Management:

    kontrollierte Updates, Rollback und auditierbare Nachweise inklusive SBOM im Betrieb
  1. Security- und Lifecycle-Prozesse
    von der Gap-Analyse zu den CRA-Anforderungen bis zum skalierbaren Regelbetrieb

 

Nachweise entstehen dauerhaft nur, wenn Maschinen updatefähig sind und Updates kontrolliert ausgerollt werden. Deshalb gehören Analyse, Retrofit und Update Management in eine Lösung.

Funktionen, Betriebsmodelle und Integration im Detail: 
Device & Update Management

Was Sie mit CRA Readiness erreichen

Compliance, Security und Risiko:
CRA-Anforderungen mit nachvollziehbaren Security- und Lifecycle-Prozessen angehen und Compliance-, Cyber- und Haftungsrisiken reduzieren

 

Planbarer Weg: 
vom Readiness Check über den Pilot zur Flotte, mit Business Case für die interne Freigabe.

Wirtschaftlichkeit und Investitionsschutz: 
Bestandsmaschinen CRA-ready modernisieren und den sicheren Betrieb der installierten Basis verlängern, ohne Maschinenersatz.

Betrieb und Skalierung:
Serviceaufwand senken durch zentrale Geräteverwaltung und automatisierte Software- und Security-Updates.

So gehen wir vor:
prüfen, nachrüsten, skalieren

Der Weg hat drei Schritte: erst die Lücken klären, dann einen Maschinentyp nachrüsten, danach auf die Flotte skalieren.

 

  1. Prüfen (Assess)

Wir sehen uns Maschinentypen, Steuerungen und Softwarestände an und bewerten sie gegen die CRA-Pflichtbereiche. Sie erfahren, wo die Lücken liegen und in welcher Reihenfolge sie sinnvoll geschlossen werden.

  1. Nachrüsten (Build)

Ein repräsentativer Maschinentyp wird nachgerüstet und an das Update Management angebunden. Am realen Gerät zeigt sich, ob Retrofit trägt, bevor die Flotte folgt.

  1. Skalieren (Scale)

Die bewährte Architektur geht auf weitere Typen und Standorte. SBOM-, Vulnerability- und Update-Prozesse laufen im Regelbetrieb weiter, auf Wunsch mit Betriebspartnerschaft.

Referenzen und Partner

Validierung in der Praxis

Partner Edge-Hardware

secunet und eurotech als Co-Sell-Optionen im Retrofit. Das Gateway übersetzt proprietäre Altprotokolle und überträgt sie gesichert, damit Bestandsmaschinen updatefähig werden.

Was Unternehmen zur CRA Readiness wissen sollten

Lassen Sie uns gemeinsam zu Ihren IoT-Möglichkeiten sprechen!

Zuerst klären wir im 30-Minuten-Erstgespräch, ob der CRA- und Brownfield-Scope passt und ob der Readiness Check der nächste sinnvolle Schritt ist. Wenn ja, erarbeiten wir Gap-Analyse, Security-Sicht, Roadmap und Business Case als Entscheidungsgrundlage für Ihre Bestandsflotte.

  1. Scope und Maschinentypen eingrenzen
  2. Gap-Analyse und Security-Sicht erarbeiten
  3. Roadmap, Maßnahmenplan und Business Case übergeben

Was Sie mitbringen: Ansprechpersonen aus Engineering, Service oder IT/OT und Überblick über relevante Produktlinien.
Was Sie erhalten: Klarheit zum Scope und bei Bedarf eine entscheidungsfähige Unterlage für die interne Freigabe, ohne Verpflichtung zum Umsetzungsprojekt.