IoT Geräteanbindung von Edge und Shopfloor bis in die Cloud – sicher, standardisiert und skalierbar.

Unverbindliches Bedarfsgespräch vereinbaren

Ihre Geräte sollen Daten liefern. Doch heterogene Systeme, fehlende OT-/IT-Integration und Datensilos erschweren eine zuverlässige IoT-Konnektivität. Device Connectivity verbindet Geräte und OT-Systeme standardisiert mit der Cloud und schafft mit automatisiertem Provisioning, durchgängiger Security, resilienter Datenübertragung und einheitlicher Gerätemodellierung die technische Basis für Services, Monitoring und digitale Geschäftsmodelle.

Portrait von Jonathan Geiss,  Head of Digital Products, Rolls-Royce Power Systems
Auf dieser intensiven Reise mit doubleSlash haben wir gemeinsam Hürden bewältigt und die Herausforderung als Team exzellent gemeistert. So ist es uns miteinander gelungen, in kürzester Zeit eine skalierbare, robuste und zukunftssichere IoT-Plattform zu entwickeln, inkl. einer strukturierten und belastbaren Datengrundlage. – Jonathan Geiss, Senior Manager – Backend Solutions at Digital IT, Rolls-Royce Power Systems
Ausgangslage

Zu viele Geräte, keine Standards

Wenn jeder Gerätetyp eine eigene Anbindung braucht, geraten Rollouts ins Stocken und die Kosten explodieren.

Viele Hersteller und Betreiber wollen Geräte und OT-Systeme in die Cloud bringen – und scheitern in der Praxis an denselben Punkten:
 

  • Anlage oder Maschine noch nicht digital angebunden – kein belastbarer Einstieg in IoT
  • Heterogene Geräte und OT-Systeme ohne standardisierte Cloud-Anbindung – hoher Aufwand je Gerätetyp
  • OPC UA, SCADA oder Gateways liefern Daten nur lokal – keine standortübergreifende Nutzung
  • Manuelles Provisioning und uneinheitliches Onboarding – Sicherheitsrisiken, langsame Rollouts
  • Kein Nachweis über Gerätestatus, Identitäten oder sichere Anbindung – CRA und NIS2 setzen genau das voraus
  • OT/IT-Integration fehlt – OT- und IT-Daten nicht durchgängig verfügbar, keine Grundlage für KPIs, Remote Service oder KI
  • IoT-Plattform gewählt (Azure, AWS, ThingWorx), Umsetzung aber ohne Kapazität oder Know-how
Die Lösung

Die sichere Grundlage für Ihre IoT-Architektur

Device Connectivity verbindet physische Geräte und OT-Systeme zuverlässig und sicher mit der Cloud.

MQTT, REST, zertifikatsbasierte Identitäten, automatisiertes Provisioning, Digital Twins und die Integration von OT-Protokollen bilden eine modulare Gesamtlösung. Erprobte IoT-Architekturbausteine schaffen eine skalierbare Basis, die sich für weitere Geräte und Anbindungen wiederverwenden und gezielt anpassen lässt.

Die Lösung lässt sich in Microsoft Azure IoT, AWS IoT, PTC ThingWorx und bestehende Enterprise-Systeme integrieren. Dafür braucht es fundiertes Know-how in OT und IT: von Sicherheitsanforderungen, Protokollen und Betriebsprozessen bis zu Cloud-Architekturen, APIs und agilen Entwicklungszyklen. doubleSlash verbindet diese Kompetenzen und führt beide Welten in einer durchgängigen Lösung zusammen.

Typischer Ablauf:
Geräte sicher onboarden und modellieren → Datenpipeline aufbauen → Zustände zentral bereitstellen → OT-Daten standortübergreifend nutzen.

 

Für Flottenbetrieb, Fernwartung und Updates ergänzt Device & Update Management die nächste Ausbaustufe.

Nutzen

Was Sie gewinnen

OT- und IT-Expertise aus einer Hand

OT-Systeme sind sicherheits- und prozessgetrieben – mit strengen Anforderungen an Verfügbarkeit, Wartungsfenster und Netzwerkisolation. IT-Architekturen sind cloud-nativ und agil. Beide Welten zu kennen, ihre Prozesse zu verstehen und sie ohne Reibungsverluste zu verbinden ist die eigentliche Herausforderung – und genau das ist doubleSlash-Kernkompetenz.

 

Das schließt Edge-seitige Modul-Entwicklung ein: Docker-Container, die auf Edge-Devices laufen, lokal vorverarbeiten und sicher mit der Cloud kommunizieren – auch bei instabiler Verbindung.

 

Kürzere Time-to-Market:
Vorgefertigte, erprobte IoT-Architekturbausteine statt aufwendiger Einzelprojekte – schneller zu vorzeigbaren IoT-Ergebnissen.

 

Standortübergreifende Transparenz:
Einheitliche Sicht auf Gerätezustände und Betriebsdaten über Werke und Regionen hinweg – Grundlage für OEE, Stillstands-Analysen und datenbasierte Entscheidungen.

 

Niedrigere Integrationskosten: Wiederverwendbare Anbindungsmuster über Gerätetypen und Hersteller hinweg – weniger Sonderlösungen, weniger Wartungsaufwand.

 

Betriebssicherheit: Durchgängige Security vom Gerät bis in die Cloud – Identitäten, Zertifikate, verschlüsselte Kommunikation und sichere Defaults.

 

Skalierbare Architektur: Multi-Site-Rollouts und wachsende Flotten ohne proportionale Projektkosten – technologieoffen und erweiterbar für neue Use Cases.

 

Datenbasis für morgen: Saubere, standardisierte Gerätedaten als Voraussetzung für Remote Service, Condition Monitoring, Predictive Maintenance und KI-gestützte Betriebsoptimierung.

Funktionen

Was Device Connectivity leistet

Anbinden und onboarden

Sicherer Rollout mit automatisierten Prozessen

Automatisiertes Provisioning mit zertifikatsbasierten Geräteidentitäten (X.509/PKI), Zero-Touch-Onboarding und Service-Aktivierung inklusive Consent Management vereinfachen die Inbetriebnahme. Für die standardisierte Konnektivität sorgen MQTT, HTTPS, AMQP und WebSockets sowie die OT-to-Cloud-Anbindung über OPC UA, Edge Gateways und Semantik-Mapping.

 

Edge Intelligence & Decoupling

Lokale Datenverarbeitung für einen resilienten Betrieb

Docker-Container werden als Edge-Module entwickelt und auf Ihren Edge Devices integriert. Daten können dadurch direkt vor Ort verarbeitet und zwischengespeichert werden. Das ermöglicht Offline-Fähigkeit und eine zuverlässige Datenübertragung auch bei schwankenden oder instabilen Netzwerkverbindungen.

 

Daten modellieren und bereitstellen

Einheitliche Datenmodelle für die weitere Nutzung

Digital-Twin-Modelle strukturieren Gerätedaten einheitlich und schaffen eine gemeinsame Grundlage für deren Nutzung. Eine resiliente Datenpipeline mit automatischem Buffering nach dem Store-and-Forward-Prinzip sichert den Datenfluss. Über APIs lassen sich die Daten in bestehende ERP-, CRM- und BI-Systeme integrieren.

 

Sicher betreiben und überwachen

End-to-End-Security (TLS/mTLS, PKI, OAuth 2.0/OpenID Connect), zentrale Geräte-Transparenz über Health, Metriken und Logs sowie Basis-Alerting für schnellere Fehlerdiagnose.

 

Unser Technologie Know-How

  • Plattformen: Microsoft Azure IoT, AWS IoT, PTC ThingWorx, Mender.io
  • Protokolle: MQTT, REST, AMQP, OPC UA, Modbus, SCADA, Profibus/Profinet, HTTPS und WebSockets
  • Security & Identity: TLS/mTLS, X.509, PKI, OAuth 2.0 / OpenID Connect, Anbindung an Identity Provider wie Microsoft Entra ID
  • Edge & Security-Partner: secunet als Preferred Partner für Edge Gateways – insbesondere bei sicherheitskritischen OT-Umgebungen und kritischen Infrastrukturen

Modulare IoT-Lösung oder individuelle Software

Typischer Weg: Ausgangslage und Use Cases klären → Pilot oder Architektur aufsetzen → Rollout über Werke und Standorte skalieren.


Modular

Vorgefertigte, erprobte IoT-Architekturbausteine (IoT Agent, Provisioning, Digital Twin, Monitoring), schnell integrierbar und plattformunabhängig.

Anfragen

Individuell

Maßgeschneiderte Architektur und Integration in komplexe IT/OT-Landschaften.

Anfragen


Im Bedarfsgespräch klären wir den passenden Weg – beide Varianten nutzen dieselbe Projekterfahrung. In einem fokussierten Pilot sind erste produktive Ergebnisse oft bereits in wenigen Wochen möglich; der konkrete Zeitplan hängt von Geräteanzahl und Integrationsumfang ab.

Branchen: Maschinen- und Anlagenbau, Medizintechnik, Automotive, Energie und dezentrale Anlagen.

Fragen und Antworten

Demo und Beratung anfragen