PowerUp: Skalierbare CPO-Backend-Architektur für die Elektromobilität
Über PowerUp
Die PowerUp AG mit Sitz in Zürich ist ein innovatives Joint Venture im Bereich öffentlicher
E-Mobilitätslösungen. Als reiner Software-CPO (Charge Point Operator) betreibt das Unternehmen die öffentliche Ladeinfrastruktur der Schweizer Post und Agrola mit Fokus auf DC- und HPC-Laden. Ziel ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Schweiz agil voranzutreiben, indem die Ressourcen und Filialnetze im Joint-Venture kombiniert und erweitert werden.
Getrennte Systeme, gemeinsamer Ladebetrieb
Zum Projektstart nutzten die Muttergesellschaften unterschiedliche, historisch gewachsene Backend-Systeme (CPMS). Diese getrennten IT-Welten eigneten sich jedoch nur bedingt für einen gemeinsamen, skalierbaren Betrieb. Für das Joint Venture war klar: Es bedarf einer eigenständigen, zukunftsfähigen und herstellerunabhängigen CPO-Backend-Architektur, die Lock-in-Effekte vermeidet.
Ein skalierfähiges CPO-Backend in Rekordzeit umsetzen
PowerUp war auf der Suche nach einer passenden Backendlösung. Innerhalb eines sehr kurzen Zeitfensters von wenigen Wochen musste hierfür eine belastbare Architektur- und Entscheidungsgrundlage geschaffen werden. PowerUp wollte seine Rolle als CPO ohne eigenen eMSP klar definieren, höchste Transparenz über Daten und Prozesse sicherstellen und einen hochverfügbaren Ladebetrieb garantieren. Das Management und die Gremien der beteiligten Unternehmen haben sich gerne von einem Konzept überzeugen lassen, das keine Kopie bisheriger Systeme ist, sondern eine echte Innovationsbasis für die Zukunft bietet.
Artefaktgetrieben und mit Kernfähigkeiten zur Zielarchitektur
Um die Komplexität zu beherrschen, konzentrierte sich doubleSlash auf klar definierte Kernfähigkeiten (Capabilities) für den CPO-Backend-Betrieb.
In einer abgesteckten Zeitvorgabe konnte doubleSlash mit dem starken fachlichen eMobility Know-how in Kombination mit einem artefaktegetriebenen fokussierten Vorgehen über unseren KI-Softwareentwicklungsprozess schnell die passende Lösung bereitstellen:
- Capabilities & Use Cases: In Workshops wurden zentrale Capabilities priorisiert, Use Cases definiert sowie Prozesse, Rollen und Geschäftsobjekte erarbeitet und konsolidiert.
- Architektur-Modellierung: Der Systemkontext, die Container-Struktur und die Datenflüsse der künftigen Lösung wurden im Detail modelliert.
- Architecture Decision Records (ADRs): Wichtige Entscheidungen, etwa zur Abgrenzung von bestehenden IT-Landschaften oder zur Ausgestaltung eines ersten funktionsfähigen Betriebs (MVP), wurden transparent dokumentiert.

Innerhalb der vorgegebenen Zeit konnten wir gemeinsam eine belastbare Architekturgrundlage schaffen. doubleSlash hat dabei sein fundiertes eMobility-Fachwissen mit einem fokussierten, artefaktgetriebenen Vorgehen und KI-gestützten Softwareentwicklungsprozessen kombiniert. Dadurch standen wichtige Entscheidungsgrundlagen deutlich schneller zur Verfügung als in vergleichbaren Architekturprojekten.“ – Peter Deutschmann - Leiter Produktmanagement und IT
Transparenz und Entscheidungssicherheit mit der neuen Zielarchitektur
Am Ende der ersten Projektphase stand eine am Geschäftsmodell sowie den abgeleiteten Anforderungen ausgerichtete Architektur. Sie beschreibt die künftige Systemlandschaft entlang der definierten Capabilities mit dem CPMS als Herzstück, das effizient mit den identifizierten und ausgewählten Umsystemen integriert ist:
- Klare Orientierung: Anstatt zwischen bestehenden Welten zu wählen, liegt nun ein eigenständiges Joint-Venture-Zielbild vor.
- Fundierte Entscheidungsbasis: Die strukturierte Einordnung verschiedener CPMS-Optionen macht Chancen und Risiken sichtbar. Die Referenzarchitektur reduziert die Komplexität in der Abstimmung deutlich.
- Transparente Roadmap-Logik: Zielarchitektur, Migrationsprinzipien und Abhängigkeiten sind strukturiert sichtbar, sodass der weitere Pfad schrittweise belastbar geplant werden kann.
Trotz eines sehr ambitionierten Zeitplans hat doubleSlash schnell die richtigen Schwerpunkte gesetzt und uns eine nachvollziehbare, entscheidungsreife Zielarchitektur geliefert. Die Kombination aus tiefem eMobility-Know-how, einem fokussierten Vorgehen und modernen Methoden ermöglichte es, Chancen und Risiken frühzeitig sichtbar zu machen und eine klare Zukunftsperspektive für unser Joint Venture zu schaffen. – Hans Peter Eberhard - CEO / Geschäftsführer, Mitglied des Verwaltungsrates
Was können wir für Sie tun?