Digital Sales im Anlagenbau
Vom Webshop bis zur Lizenz – umgesetzt in vier Monaten
Digitale Services.
Erfolgreich skaliert.
Wie wir für einen Anlagenhersteller einen durchgängigen Self-Service-Vertrieb umgesetzt haben
In dieser Success Story zeigen wir, wie wir innerhalb von vier Monaten einen digitalen Vertriebskanal für einen Anlagenhersteller realisiert haben. Der digitale Service kombiniert Hardware, Software und wiederkehrende Leistungen zu einem Angebot, das Kunden selbst entdecken, konfigurieren und bestellen können.
Dafür haben wir die durchgängige Grundlage geschaffen: vom Webshop über Subscription Management und Compliance-Prüfungen bis zur automatisierten Lizenzbereitstellung.
In dieser Success Story zeigen wir, wie wir einen Hersteller komplexer technischer Anlagen dabei unterstützt haben, sein Portfolio um digitale Produkte und Services zu erweitern. Im Mittelpunkt stand eine zentrale Herausforderung: Wie lassen sich komplexe Angebote so vermarkten, dass Kunden sie sofort verstehen und einfach kaufen können?
Die Antwort liegt nicht in einzelnen Systemen, sondern in einer durchgängigen Customer Journey. Interessenten informieren sich selbst, konfigurieren ihr passendes Paket und schließen den Kauf ohne Medienbrüche ab. Im Referenzprojekt entstand dafür ein skalierbares digitales Vertriebsmodell, das Hardware, Softwarelizenzen und Subscription-Modelle verbindet. Freigaben, Vertragslogik, Abrechnung und Lizenzbereitstellung greifen dabei nahtlos ineinander.
Self-Service-Quote
Standardfälle starten digital.
Bis zum Angebot
Vom Interesse zum konkreten Angebot.
Bis zur Lizenz
Von Freigabe bis Bereitstellung.
Warum digitaler Vertrieb im Anlagenbau schnell komplex wird
Digitale Produkte und datenbasierte Services erweitern das Portfolio im Anlagenbau. Doch der Vertrieb läuft oft noch über manuelle Anfragen, E-Mails und Sonderabstimmungen.
Die Folge: Digitale Angebote sind da, aber nicht reibungslos verkaufbar. Preise, Laufzeiten, Vertragsanlage, Lizenzierung und Rechnung hängen an unterschiedlichen Systemen und Teams.
Das Referenzprojekt setzte genau bei dieser Herausforderung an: Der digitale Service verbindet Hardware, Softwarelizenz und Subscription-Modell.
Was der Self-Service-Vertriebskanal im Prozess verbessert:
- Kundenerlebnis: Produkt verstehen, Optionen konfigurieren und sicher zur Bestellung geführt werden.
- Vertrieb: Standardfälle digital abwickeln und Sonderfälle gezielt steuern.
- Backoffice: Verträge, Rechnungen, Freigaben und Lizenzen sauber anbinden.
- Skalierung: Weitere digitale Angebote und Märkte einfacher erschließen.
Digital-Sales-Lösung
Die Digital-Sales-Lösung schafft die technische und prozessuale Grundlage für den neuen Self-Service-Vertriebskanal. Die erste Ausbaustufe bleibt bewusst fokussiert: Kauf auf Rechnung, E-Mail-Kommunikation und klar abgegrenzte Standardfälle.
Die Architektur ist als skalierbare und anpassbare Plattformgrundlage angelegt. So lassen sich Shop und Middleware in späteren Phasen für weitere Produkte, Märkte und Self-Service-Funktionen erweitern. Die aktuelle Lösung besteht aus mehreren Bausteinen:
- Webshop: Von Produktinformation über Angebotskonfiguration bis Checkout führen. Analytics zeigt, wo Kunden abbrechen und wie sich der Flow verbessern lässt.
- Middleware: Webshop, Subscription Management, Lizenzierung und E-Mail-Kommunikation orchestrieren. Vertragsanlage, Lizenzgenerierung und Anpassungen laufen automatisiert; Freigaben und Trigger bleiben gezielt steuerbar.
- Subscription Management: Preise, Laufzeiten, Vertragsänderungen und Rechnungsprozesse abbilden, inklusive Upgrade, Downgrade und Termination.
- Lizenzierung: Lizenzen nach Freigabe automatisch generieren und bereitstellen.
- Compliance: Exportkontrolle und VAT-ID-Prüfung in den Bestellprozess einbinden.
- Digital Product Insights: Transparente Produkt- und Nutzungsdaten liefern wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten und ermöglichen fundierte Entscheidungen für die Weiterentwicklung digitaler Produkte und Features.
- Weiterentwicklung: Grundlage für weitere Produkte, Märkte und Self-Service-Funktionen schaffen.
So funktioniert der Lead-to-Cash-Prozess
Der Kern der Referenz liegt nicht im Shop allein, sondern in der Prozesskette dahinter. Sie verbindet Kundenerlebnis, Vertriebslogik und Backendsysteme zu einem wiederholbaren Ablauf.
1. Informieren & konfigurieren: Interessierte informieren sich im Webshop über den digitalen Service, Produktnutzen, Features und Optionen. Sie wählen Testphase oder Direktkauf und erstellen mit den erforderlichen Geräte- und Unternehmensdaten ein Angebot.
2. Prüfen & bestellen: Die Lösung prüft die Kompatibilität auf Basis definierter Regeln, zeigt eine Preisvorschau und versendet ein Angebot per E-Mail. Über einen Rückkehrlink kann die kaufende Rolle später fortfahren und im Checkout Bestell- und Rechnungsdaten erfassen.
3. Freigeben & orchestrieren: VAT-ID, rechtliche Bestätigungen und Exportkontrolle werden als Freigabeschritte berücksichtigt. Erst nach positiver Freigabe werden Vertrag, Lizenz, Rechnung und Kundenkommunikation angestoßen.
4. Bereitstellen & informieren: Das Digital-Sales-Team erhält relevante Prozessinformationen. Definierte Sonderfälle lassen sich manuell einordnen, bevor die Lizenz bereitgestellt und die Kundschaft informiert wird.
Wie doubleSlash Digital Sales umgesetzt hat
doubleSlash verband im Projekt Architektur, Umsetzung und Betrieb – mit klarer Verantwortung für das Ergebnis. Die Umsetzung erfolgte zum Festpreis: planbares Budget, definierter Scope und Risikoübernahme innerhalb des vereinbarten Rahmens.
Unser Tempo:
Umsetzung innerhalb von 4 Monaten
Zentrale Qualitätsanforderungen waren von Beginn an mitgedacht: EU-Cloud-Betrieb, Mehrsprachigkeit, DSGVO-konforme Datenerfassung, transaktionale E-Mails, Fehlerhandling und nachvollziehbare Freigaben.
Digital-Sales-Konzept
Webshop und Customer Journey
Middleware und Integration
Lead-to-Cash-Orchestrierung
Betrieb und Weiterentwicklung
Wer digitale Produkte im Maschinen- und Anlagenbau skalieren will, darf nicht beim Webshop stehen bleiben. Entscheidend ist der durchgängige Lead-to-Cash-Prozess – von der Angebotslogik über Subscription Management bis zur Lizenzbereitstellung. Genau diese Verbindung ist unsere Stärke. – Sebastian Bitz, Solution Expert Digital Service Shops, doubleSlash
Digital Sales für Ihre Services prüfen
Sie möchten digitale Produkte oder Services skalierbar verkaufen? doubleSlash zeigt Ihnen mit konkreten Szenarios, wie aus einem digitalen Angebot ein belastbarer Lead-to-Cash-Prozess wird.
In einem Erstgespräch oder Workshop klären wir gemeinsam:
Potenzial: Welche digitalen Angebote eignen sich für Self-Service?
Prozess: Wo bremsen manuelle Schritte heute Vertrieb und Bereitstellung?
Scope: Welche erste Ausbaustufe bringt schnell Nutzen und bleibt skalierbar?