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Unser aller Welt: doubleSlash erstellt Gemeinwohl-Bilanz

Wir nehmen uns als eines der ersten mittelständischen Softwareunternehmen in Deutschland mit einem externen Gemeinwohl-Audit selbstkritisch unter die Lupe.

Was können Unternehmen tun, um auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden? Diese Frage beschäftigt uns bei doubleSlash schon eine ganze Weile. Im Rahmen eines externen Audits zur Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) haben wir als eines der ersten mittelständischen IT-Unternehmen in Deutschland verschiedene relevante Unternehmensbereiche genau unter die Lupe genommen – und einige Antworten bekommen.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit – passt das zusammen? Ja, sehr gut sogar!

Wir nehmen das Thema Nachhaltigkeit ernst, denn es ist fest in unseren Unternehmens-Werten und unserem Selbstverständnis verankert. Durch die fortschreitende Digitalisierung werden nicht nur Ressourcen geschont – hier geht es auch um Themen wie Mitentscheidung, Solidarität und Menschenwürde.
„Das hohe Maß an Bewusstsein über die gesellschaftliche Verantwortung fand ich bemerkenswert bei doubleSlash“, sagt GWÖ-Auditor Manfred Kofranek. „Immerhin hat die IT-Branche einen wesentlichen Anteil an der aktuell stattfindenden gesellschaftlichen Veränderung.“

Bei doubleSlash Gründer und Geschäftsführer Konrad Krafft stößt er da auf ein offenes Ohr: „Wir sind uns der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die immer mehr auf IT-Unternehmen zukommen wird, weil die Digitalisierung künftig in alle Bereiche unserer Gesellschaft eingreift. Je nachhaltiger wir hier handeln, desto positiver können wir die Zukunft mitgestalten. Die Technik muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt.“

Die Grundpfeiler für unser Handeln sind die Werte gemeinsam, offen, nachhaltig und begeistert – das hat sich in der Historie so entwickelt und immer wieder bewährt. „Unsere Softwareentwicklung ist immer Teamarbeit, deswegen sind wir auf Solidarität und Kooperation angewiesen. Hierfür haben wir ein gemeinsames Fundament an transparenten Werten etabliert, denen wir uns verpflichtet fühlen und diese auch leben. So können sich alle aufeinander verlassen. Das schafft Vertrauen. So eine Gemeinwohlbilanz macht transparent, wie ernst wir es mit unseren Werten meinen. Dieser Prüfung stellen wir uns gerne.“

Diese besondere Unternehmenskultur sticht auch für den Auditor Manfred Kofranek heraus: „Man merkt, dass bei doubleSlash eine Unternehmenskultur besteht, die von Wertschätzung und Offenheit geprägt ist und auch externe Beschäftigte inkludiert. Faire Arbeitsbedingungen sind in derart dynamischen Branchen keine Selbstverständlichkeit“, weiß er.

Nachhaltigkeit hat verschiedene Dimensionen

Findan Eisenhut, Fachteamleiter und IT Consultant bei doubleSlash, hatte 2019 die Idee zur GWÖ-Bilanzierung in unser Innovationsportal eingesteuert. Aus der Belegschaft kam so viel Zuspruch, dass direkt im Folgejahr das Audit erfolgen konnte. Auch daran zeigt sich, wie selbstverständlich die Mitgestaltung durch Mitarbeiter bei uns ist.

„An der Gemeinwohl-Bilanz gefällt mir besonders die Verbindung von ökologischer mit sozialer Nachhaltigkeit und dass sie gleichzeitig für Transparenz und Partizipation sorgt. Es braucht Mut, einen so umfassenden und extern auditierten Bericht zu veröffentlichen und sich dabei als Firma den Spiegel vorzuhalten. Genau das wird uns dabei helfen, gemeinsam herauszufinden, was noch zu tun ist, um unserer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Natur gerecht zu werden“, sagt er.

Mehr als 150 Seiten lang ist der beantwortete Fragenkatalog für das Audit. Auf einer Skala von -3.600 bis +1.000 hat doubleSlash eine Bilanzsumme von 324 erreicht.

Besonders positiv bewertet wurde die soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln. Die Rücklagen bei doubleSlash sind groß genug, um auch in Krisenzeiten alle Gehälter bezahlen zu können – das gibt Sicherheit und schafft Perspektive.
Auch das Thema innerbetriebliche Mitentscheidung und Transparenz sticht hervor: Die Partizipation wird durch Prozesse wie das Innovationsmanagement oder der finanziellen Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen als überdurchschnittlich hoch angesehen.
In Sachen Kooperation und Solidarität mit anderen Unternehmen zeichnen wir uns z.B. durch die solidarische Weitergabe von Know-how und Weiterbildungsmöglichkeiten aus, die auch Mitarbeitenden aus Partnerfirmen angeboten werden.
Auch die Produkttransparenz, beispielsweise über den starken Einbezug der Kunden in die Projekte oder das Teilen von Technologiewissen über einen externen Blog, wirken sich positiv auf unsere Nachhaltigkeits-Bilanz aus.

Verbesserungspotenziale werden hingegen im Bereich der Auswirkungen der Programmierung auf den ökologischen Fußabdruck gesehen. Digitale Werkzeuge könnten auch mehr dabei helfen, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Hier haben wir mit der Beteiligung am non-profit Unternehmen SCIARA bereits erste Schritte unternommen. Das System simuliert auf Basis von Daten Wechselwirkungen zwischen Klimaveränderungen, Klimaschutzmaßnahmen und echtem menschlichen Verhalten und liefert somit wichtige Entscheidungsgrundlagen, z.B. für die Politik.

Für ein Wirtschaften der Zukunft

Leonie Hlawatsch, Personalleiterin bei doubleSlash, sieht in dem Audit eine echte Chance für Mitwirkung. „Die Gemeinwohl-Ökonomie bündelt unsere Ziele in Sachen Nachhaltigkeit sehr schön. Zum einen können wir für uns selbst entlang unserer Werte definieren, was nachhaltiges und dem Gemeinwohl verpflichtetes Handeln konkret heißt und wie gut wir bislang darin sind. Zum anderen wollen wir die dabei gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um noch besser zu werden. Dazu machen wir transparent, wie nachhaltig wir tatsächlich agieren, und verankern den Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie in unserem Unternehmen. Denn wir sind überzeugt: Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft darf nicht nur dem Profit dienen, es muss auch Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit im Blick haben – und die Mitwirkung aller fördern. Mit einer Gemeinwohl-Bilanz machen wir unseren persönlichen Fortschritt messbar und für alle sichtbar.”

Über die Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine internationale Bewegung mit vielen Menschen, Unternehmen und Gemeinden, in deren Zentrum ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem steht, bei dem es um die Menschen und die Umwelt geht. Die Vision: "Gut leben in einer Welt, in der Wirtschaft im Einklang mit ethischen Werten ist".

Das Herzstück der GWÖ bildet die Gemeinwohl-Bilanz, bei welcher mit Hilfe eines Punktesystems untersucht wird, inwieweit die Werte Menschenwürde, Solidarität & Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und Transparenz & Mitentscheidung im unternehmerischen Handeln berücksichtigt werden.

Hier geht’s zum Gemeinwohlbericht von doubleSlash

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