Die Feature Progression Map: Reporting im agilen Projekt

 

 

Gute Kommunikation ist alles – das gilt auch für Softwareprojekte. Während die agilen Methoden sehr viel für die Kommunikation innerhalb des Teams tun, sind Stakeholder, die nicht Teil des Teams sind, meistens außen vor. Sie haben häufig keine Zeit, um an Reviews teilzunehmen oder sich mit den User-Stories zu beschäftigen. Eine Feature Progression Map schafft die nötige Transparenz. Dabei werden die Phasen und Artefakte in der X-Achse und die Features bzw. Funktionen auf der Y-Achse aufgetragen. Am besten realisiert man das in einer Excel-Datei, da hier ausreichend Platz in beide Dimensionen vorhanden ist. Zudem lassen sich noch zusätzliche Informationen je Feature ergänzen.


 

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Transparenz für alle Beteilligten durch eine Feature Progression Map

Ziel der agilen Softwareentwicklung ist es, möglichst früh ein nutzbares Produkt zu haben. Es ist dabei explizit gefordert, das Produkt auf wenige Features zu reduzieren, die den höchsten Nutzen bringen (Minimum Viable Product). Dadurch entstehen im agilen Projekt sehr viele Zustände, denn theoretisch kann sich jedes Feature in einer unterschiedlichen Phase befinden.

Ein gutes Mittel, um diesem Zustand entgegenzuwirken ist, Transparenz für alle Beteiligten zu schaffen, z.B. in dem dieser Zustand auf einer Karte (engl. Map) dargestellt wird.

Dabei werden die Phasen und Artefakte in der X-Achse und die Features bzw. Funktionen auf der Y-Achse aufgetragen. Am besten realisiert man das in einer Excel-Datei, da hier ausreichend Platz in beide Dimensionen vorhanden ist. Zudem lassen sich noch zusätzliche Informationen je Feature ergänzen.

Um möglichst viel Transparenz zu geben, trägt man nun in den Kreuzungspunkt des Features und des Artefaktes eine Zahl zwischen 0 und 10 ein. Diese Zahl steht für den Reifegrad (bspw. von 0 – 100 Prozent) des Artefakts in Bezug auf das Feature. Da es oftmals Diskussionen darüber gibt, was ein Artefakt alles enthalten muss, damit es einen bestimmten Reifegrad hat, sollten pro Artefakt sogenannte Definitions of Done (DoD) formuliert werden, die erklären, was beispielsweise ein Reifegrad von 50 Prozent bedeutet.

Färbt man nun diese Zellen entsprechend ein (z.B. 0 = rot, 10 = grün), so ergibt sich eine grafische Vorstellung davon, wie fortgeschritten das Projekt in Summe ist.

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