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Wie man im Bewerbungsgespräch punkten kann: doubleSlash gibt Tipps auf der CeBIT

Auf der weltgrößten Fachmesse für die IT- und Kommunikationsbranche hat unsere Personalreferentin Leonie Hlawatsch in einer Expertenrunde Tipps für Bewerber gegeben.

doubleSlash auf der CeBIT 2014 über Bewerbungsgespräche

Um „die häufigsten Patzer im Bewerbungsgespräch“ zu vermeiden, haben sich Personalverantwortliche auf der CeBIT im Karrierezentrum der Computerwoche versammelt, um den Zuhörern praktische Tipps für ihre Bewerbung mitzugeben. Mit dabei war Personalreferentin Leonie Hlawatsch von doubleSlash. In einem proppenvollen Raum mit vielen interessierten Zuhörern wollte Karen Funk, Redakteurin für Karrierethemen bei der Computerwoche, Anekdoten aus der Praxis und nützliche Tipps und Tricks der Personaler hören.

Denn beim Thema Bewerbung passiert schon mal die eine oder andere Panne. Dieter Schoon, Personalchef von Intelligence, hatte beispielsweise schon den Fall, dass ein Bewerber ein Foto von einem Neandertaler im Lebenslauf verschickt hatte. Typischer Fall: Platzhalter eingesetzt und vergessen zu entfernen. „Wir haben ihn dann aber trotzdem eingeladen, weil uns interessiert hat, wie er wirklich aussieht“, sagt Schoon.

Was sich erst einmal lustig anhört, kann im Ernstfall aber das Aus für einen Bewerber bedeuten. Damit das nicht passiert, sind hier sind die wichtigsten Dos & Dont´s in Bewerbungsgesprächen von den Experten auf der CeBIT zusammengefasst:

Nicht zu glatt

Ein „aalglatter Lebenslauf“ sorgt bei Personalern für offene Fragen. Schließlich will man wissen, welche Person hinter der Bewerbung steckt und einordnen, ob sie ins Unternehmen passen könnte oder nicht. „Gerade die IT-Branche ist geprägt von Quereinsteigern. Die haben Erfahrungen in anderen Bereichen gesammelt und das will ich wissen“, sagt Nicole Mamier, Personalleiterin von Realtech. Es kann viele Gründe haben, warum jemand länger studiert hat oder ein Studium abgebrochen hat. Das Warum ist hier wichtig und wirkt am Ende authentischer als der „geschönte“ Lebenslauf. 

Das Problem mit den Dopplungen

Überschneidungen im Lebenslauf und dem Anschreiben lassen sich nicht vermeiden. Am Ende soll sich aber ein umfassendes Gesamtbild ergeben und es sollten nicht zwei identische Dokumente vorliegen. Leonie Hlawatsch rät Bewerbern dazu, im Anschreiben hervorzuheben, was sie an dem Job interessiert. Warum will ich in dem Unternehmen arbeiten? Was reizt mich an der Tätigkeit und wo kann ich meine Stärken einbringen?

Zum Hörer greifen

Da sind sich die Experten einig: Wer sich nicht sicher ist, ob er wirklich auf das ausgeschriebene Stellenprofil passt, klärt das am besten in einem persönlichen Gespräch am Telefon. Schon ist der erste persönliche Kontakt hergestellt und das Eis gebrochen. Im Zweifel stellt man auch fest, dass es nicht passt. Der Vorteil ist aber, dass man es schon vorher weiß und nicht umsonst viel Zeit und Mühe in die Bewerbung stecken muss.

Gleiches gilt übrigens auch, wenn eine Stelle interessant ist, aber man den Bewerbungsschluss auf Grund fehlender Unterlagen nicht einhalten kann. „Dann weiß das Unternehmen schon mal, dass da noch etwas kommt und kann sich darauf einstellen. Und der persönliche Kontakt ist schon hergestellt“, sagt Nicole Mamier.

Was ist das passende Format? 

Mittlerweile sind Online-Bewerbungen der Standard. Das Mobile Recruiting wird populärer und damit auch die papierlose Bewerbung. Und das hat einige Vorteile: Es spart Geld und die Bewerbung kann im Unternehmen leicht weitergeleitet werden.
Wichtig ist aber, dass die Scans in einer guten Qualität und in einem PDF-Dokument zusammengefasst sind – natürlich in der richtigen Reihenfolge. Wer es dennoch klassisch mag und auf Papierformat setzt macht aber keineswegs etwas falsch – wichtig sind die Inhalte!

Social Media gehört dazu

Die Zeiten, in denen Personaler die Social Media Profile ihrer Bewerber abgrasen sind vorbei. Mittlerweile ist nahezu jeder vernetzt. Wichtiger ist, dass man sich hier offen zeigt, gut vernetzt ist und souverän mit den Kanälen umgeht.
Ein kurzer Check bei Google oder Xing, mit wem man es im Bewerbungsgespräch zu tun hat ist aber Standard und wird fast schon erwartet – das gilt für das Unternehmen und auch für den Bewerber.
Am Ende des Tages bleibt die Entscheidung für oder gegen einen Bewerber auch eine Bauchentscheidung. Personalverantwortliche müssen in kurzer Zeit bewerten, ob ein Bewerber zum Unternehmen passt oder nicht. Wenn gewisse Dinge beachtet werden, erhöhen sich aber die Chancen auf eine Einladung zum persönlichen Gespräch.

Do's im Bewerbungsgespräch:

  • Schnell zu erfassende Betreffzeile
  • Eigenheiten herausstellen/persönliche Geschichte erzählen
  • Persönlichkeit zeigen
  • Neue Positionen/Beförderungen in einem Unternehmen sichtbar machen, damit die Weiterentwicklung deutlich wird. Es sollte auch erkennbar sein, wenn es sich um das gleiche Unternehmen handelt, gerade wenn sich der Name vielleicht geändert hat.
  • Lebenslauf und Anschreiben müssen eine Einheit bilden aber sollen nicht 1:1 gedoppelt sein
  • Durchbeißen im Bewerbungsgespräch: Man muss merken dass der Bewerber den Job wirklich will

Dont´s im Bewerbungsgespräch:

  • Namen falsch schreiben/Rechtschreibfehler in der Bewerbung
  • Fehlende Ernsthaftigkeit
  • Überall bewerben ohne wirkliches Interesse am Job, darunter leidet die Qualität der Bewerbung
  • Zu viele Einzeldaten und Zertifikate (nur Zeugnisse und Zertifikate der letzten Jahre beifügen und anbieten weitere Dokumente auf Wunsch nachzureichen)

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Hanna Frei
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