Beginn einer neuen Ära für die E-Mobilität

21. November 2013 | Donnerstag

Das Autohaus Unterberger stellt BMW i3 vor. Die doubleSlash Net-Business GmbH fördert den Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität mit einer Landesäule am Competence Center Friedrichshafen.

Noch vor dem offiziellen Termin wurde mit dem BMW i3 das erste Elektrofahrzeug der BMW Group im Autohaus Unterberger in Lindau vorgestellt. Rund 300 Gäste kamen vergangene Woche nach Lindau um den Beginn dieser neuen Ära der E-Mobilität einzuläuten.

Als das Ticken des Countdowns zu hören war, drängten sich die Gäste in Richtung Bühne. Alle wollten den ersten Blick auf das emissionsfreie Fahrzeug erhaschen. Mit musikalischer Untermalung der a-capella-Band Swinging Bones wurde der BMW i3 enthüllt und dem interessierten Publikum vorgestellt. Aus nachhaltigen Materialen wie Karbon, natürlich gegerbtem Leder oder Kenaf-Fasern produziert, fängt beim BMW i der Nachhaltigkeitsgedanke schon in der Produktion an.

Vision zum Anfassen

„In dieses Auto ist viel Energie geflossen. Wir sind davon überzeugt, dass die Vision des BMW i funktioniert“, sagt Dieter Unterberger, Geschäftsführer der Autohaus Unterberger GmbH. Die Vision ist ganzheitlich und klar: 360° ELECTRIC. Dieses Auto fährt vollelektrisch und soll in Zukunft durch eine Infrastruktur, die diesen Ansatz fördert, komfortabel genutzt werden. Komfortabel ist beispielsweise auch, dass der BMW i, alternativ zu der Wallbox, die von BMW angeboten wird, oder öffentlichen Ladestationen, in einer handelsüblichen Steckdose geladen werden kann. Für individuelle Kundenbedürfnisse in Sachen Energieversorgung und Mobilitätskonzepte sieht BMW für die i-Fahrzeuge ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot vor.

ConnectedDrive

Die doubleSlash Net-Business GmbH ist maßgeblich am Komfort des BMW i beteiligt. Die Assistenzdienste von BMW ConnectedDrive wurden vom Spezialisten für ganzheitliche Softwarelösungen aus Friedrichshafen entwickelt und bieten dem Fahrer zusätzlichen Mehrwert. So ist es möglich, eine Ladesäule zu reservieren, über das Smartphone den Ladezustand des Fahrzeugs zu erfassen oder über kritische Ereignisse informiert zu werden.
Durch den Ladezustand der Batterie plant das Navigationssystem die Routen sehr präzise und kann auf zahlreiche aktuelle Online-Infos zugreifen.Mit 100% Fahrfreude und 0 % Emission und mit 360° ELECTRIC hat der BMWi alles, was Mobilität von Morgen ausmacht. Zusammen mit den Stadtwerken Lindau und der Firma doubleSlash aus Friedrichshafen als Kooperationspartner tragen wir als BMW i Agent zu zukunftsfähiger, urbaner Mobilität bei“, betont Reiner Eenhuis, Geschäftsführer des Autohaus Unterberger in Lindau.

Infrastruktur fördern

E-Mobilität kann jedoch nur funktionieren, wenn die nötige Infrastruktur bereitgestellt wird. Hier sind Städte und Gemeinden gefragt die Infrastrukturen für E-Mobilitätskonzepte kontinuierlich zu erweitern. Konzepte, die beispielsweise das kostenfreie Parken für Elektrofahrzeuge vorsehen, können die Attraktivität erhöhen.

Das Autohaus Unterberger weihte im Zuge der BMW i-Vorstellung eine Ladesäule auf dem hauseigenen Parkplatz in Lindau ein. Auch doubleSlash liegt es sehr am Herzen, die Infrastruktur für E-Mobilität in Friedrichshafen auszubauen. Mit der Installation einer Ladesäule am Competence Center Friedrichshafen und einem Sharing-Modell für einen BMW i für CPF-Mitarbeiter, soll ein erster Schritt in Richtung emissionsfreies Fahren unternommen werden. „Die Bevölkerung soll sich mit der E-Mobilität auseinandersetzten“, erklärt Matthias Neher, Experte für Car-IT bei doubleSlash, die Motivation.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass die durchschnittliche Strecke die pro Tag in einem Haushalt zurückgelegt wird, etwa 45 Kilometer beträgt. Es handelt sich also im Alltag hauptsächlich um Strecken, die problemlos mit einem Elektrofahrzeug bewältigt werden können. Neue Mobilitätskonzepte und eine gute Infrastruktur sind das A und O für die Akzeptanz der E-Mobilität. Mit dem BMW i wurde ein großer Schritt in Richtung Akzeptanz unternommen. Denn die Zeit der E-Mobilität ist nicht vorbei – sie geht gerade erst los.