Vernetzte Services für robotergestützte Medizintechnik
Vom Bedarf zur Vision
Ein innovatives MedTech-Unternehmen aus dem Bereich der robotergestützten Chirurgie verfolgt eine klare Vision:
Operationsteams weltweit durch intelligente und vernetzte Technologie optimal zu unterstützen.
Um künftig Remote Services, Software-Updates und digitale Wartungsprozesse zu ermöglichen, sollten die Geräte einer neuen Produktlinie sicher mit der Cloud verbunden werden.
Im Rahmen eines Proof of Concept (PoC) sollte gezeigt werden, wie sich Geräteinformationen effizient erfassen, verwalten und für neue Serviceangebote nutzbar machen lassen.
Ziele des Projekts
Technisch: Aufbau einer sicheren und skalierbaren IoT-Infrastruktur auf Basis moderner Plattform- und Edge-Technologien.
Strategisch: Reduktion von Serviceaufwänden, höhere Geräteverfügbarkeit sowie die Schaffung einer Grundlage für datengetriebene Geschäftsmodelle.
Der Weg zur Lösung
Gemeinsam mit doubleSlash entwickelte der MedTech-Hersteller einen funktionsfähigen IoT-Piloten, der die durchgängige Konnektivität der Systeme demonstrierte – von der Geräteebene bis in die Cloud.
Das Vorgehen im Überblick
- Entwicklung eines Edge-Agents auf Basis bewährter Connector-Templates (.NET, Java, Axeda, C, Docker)
- Simulation der Gerätekommunikation mit realitätsnahen Betriebs- und Diagnosedaten
- Einrichtung einer IoT-Plattform-Instanz über standardisierte Templates von doubleSlash (Cloud Deployment / DevOps Toolkit)
- Aufbau grundlegender Device- und Asset-Management-Funktionen zur Verwaltung und Überwachung der Geräteflotte
- Sicherer Datenfluss vom Gerät zur Cloud – inklusive Übertragung von Logfiles, Betriebszeiten und Nutzungsdaten
- Nachweis des bidirektionalen Datenaustauschs Cloud zum Gerät, z. B. durch File Push vom Backend zur Edge-Komponente
- Integration der Daten in eine Cloud-Analytics-Umgebung (Azure Blob Storage / Databricks, Tableau) zur Auswertung
- Einrichtung von plattformseitigen Alarmen für kritische Gerätezustände
- (evtl.) Integration des Kunden in die Entwicklung des PoC, um ein sehr gutes Verständnis der Lösung zu bekommen (Kunde wurde ongeboarded und hat mitentwickelt)
Durch die enge, agile Zusammenarbeit entstand in kurzer Zeit ein technisch belastbarer Prototyp, der die Machbarkeit des vernetzten Gerätemanagements eindrucksvoll belegte.
Wie Geräte immer aktuell bleiben...
Vom PoC zum nachhaltigen Mehrwert
Der Proof of Concept (PoC) zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Vernetzung medizinischer Geräte steckt.
Mit der neuen Architektur kann der Hersteller:
- Gerätestatus und Nutzungsdaten in Echtzeit einsehen,
- Servicefälle schneller diagnostizieren und beheben,
- und künftig Software-Updates sicher remote ausrollen.
Damit entsteht eine solide Grundlage für effizienteren Service, geringere Stillstandzeiten und eine kontinuierliche Produktoptimierung auf Basis realer Gerätedaten.
Geschäftlicher Nutzen
- Schnellere Service- und Supportprozesse
- Reduzierte Ausfallzeiten durch Remote-Updates
- Grundlage für neue digitale Serviceangebote
- Zukunftssichere Geräteverwaltung
Technischer Nutzen
- Sichere IoT-Architektur auf Basis bewährter Plattformen
- Edge-Agent für zuverlässige Geräteanbindung
- Skalierbare Cloud-Integration (Azure, Databricks)
- Vollständig dokumentierte Umsetzung
Fazit
Mit dem IoT-PoC legt der MedTech-Hersteller die Basis für vernetzte, datengetriebene Medizintechnik. Die Lösung vereint Sicherheit, Skalierbarkeit und Innovation – und zeigt, wie digitale Konnektivität den Weg für intelligente Servicemodelle im Gesundheitswesen ebnet.
Lassen Sie uns zu Ihrem IoT Use Case sprechen!