Sich mit der Sprache eines Unternehmens vertraut zu machen und seine Geschäftsprozesse und Abläufe zu durchdringen gehört zu den wichtigsten Aufgaben von Anforderungsmanagement und Konzeption. Bei der Prozessmodellierung geht es zum einen darum, diese Geschäftsprozesse zu dokumentieren, zu zerlegen und methodisch abzubilden.
Prozessmodell schafft Klarheit
Das Resultat ermöglicht uns den Blick von oben. So machen wir beispielsweise Abläufe, Verantwortlichkeiten, Ressourcen und Kosten transparent. Zum anderen offenbart ein solches Prozessmodell notwendige und redundante Strukturen. Und es zeigt uns, wo die – auch ungeahnten – Potenziale zur Prozessoptimierung schlummern. Prozesse werden so für die Fachabteilungen und IT verständlicher.
Die Prozess-Modellierung liefert also wichtige Entscheidungsgrundlagen und Kenngrößen für Konzeption und Qualitätsmanagement. Und macht im Entwicklungsprozess jede Veränderung nachvollziehbar. Fazit: Kein Konzept ohne professionelle Visualisierung.
Gemeinsames Verständnis auf einen Blick
Für diese Aufgaben stehen verschiedene Werkzeuge, Bildsprachen und Notationsformate zur Verfügung. Zum Repertoire unserer Experten zählen beispielsweise die aktuelle Version der Business Process Model and Notation (BPMN 2.0), die so genannte Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) und die Unified Modelling Language (UML 2.0).
Die Sprachen unterscheiden sich zwar im Ansatz und ihre Bibliotheken bieten jeweils einen bunten Strauß grafischer und funktionaler Elemente. Aber das Ziel ist immer das gleiche: Ein gemeinsames Verständnis von Anforderungen und Zielsetzung. Auf einen Blick.