Wer ein Haus baut, braucht zunächst einen Plan. Dann kommen die Handwerker, das Haus nimmt Gestalt an. Erst die Wände und Decken, schließlich das Dach. Den Schlusspunkt setzen die Möbelpacker. So ähnlich gehen wir auch komplexe Software-Projekte an.
Gemeinsames Verständnis von Vision und Zielsetzung
Der erste Schritt: In gemeinsamen Workshops finden wir heraus, was der Kunde will und was er braucht. Das Resultat ist eine fundierte Anforderungsanalyse, die ein gemeinsames Verständnis der Stakeholder von Vision und Zielsetzung wiedergibt. Im zweiten Schritt skizzieren wir die ideale Lösung und evaluieren Alternativen. Dann legen wir die Marschroute fest und gießen die Leistungsanforderungen und Lösungsansätze in ein Grob-Konzept respektive Lastenheft. Fachliche, technische und wirtschaftliche Aspekte spielen schon hier eine wichtige Rolle. Damit haben wir bereits eine Idee unserer Architektur – die ersten Linien sind gezogen, Maße über den Daumen gepeilt.
Fachkonzept definiert die Details
Jetzt geht es ins Detail. In enger Abstimmung mit allen Projekt-Beteiligten erarbeiten wir die Feinheiten. Im Fachkonzept oder Pflichtenheft definieren wir die Informationsarchitektur und setzen visuelle Akzente, etwa mit der Gestaltung der Benutzeroberflächen von Web- und Client-Anwendungen, sowie die ausgearbeiteten detaillierten fachlichen Prozesse und Funktionen. Wir legen also die Raumaufteilung des Hauses fest, geben die Maße vor und die Formen und Farben für die Innengestaltung.
Ganzheitlicher Ansatz – Entwickler in Konzeptionsphase involviert
Schließlich entwickeln wir ein IT-Konzept, das beschreibt, wie Software-Architektur und Infrastruktur aussehen, welche Technologien und Komponenten zum Einsatz kommen sollen. Damit auch unsere Entwickler daran mitarbeiten können statt nur stur eine Vorlage umzusetzen, werden sie schon früh in ein Projekt involviert. Sie sollen einen Gesamteindruck von Projektvision und -ziel bekommen und wissen, wie das Haus aussehen wird, das entstehen soll. Das Dokument definiert die Meilensteine für die Umsetzungs- und Entwicklungsphase, die Implementierung der Software, Testphasen, Qualitätssicherung und der Roll-out, also die Inbetriebnahme der Software. Damit stehen Bauplan und Einzugstermin, der eigentliche Bau kann beginnen.